Geschichte

Die Anfänge der Wolfgang-Philipp-Gesellschaft reichen zurück in das Jahr 1974. Damals lernten Schüler eines Rüsselsheimer Gymnasiums das von Prof. Dr. Wolfgang Philipp entwickelte Trinita- rische Ganzheitsdenken im Unterricht kennen. Wolfgang Philipp (1915-1969) war Theologe und Naturwissenschaftler und lehrte als Professor an den Universitäten Königsberg, Marburg und Frankfurt/Main. Hauptanliegen seiner Arbeit war die Wiederbelebung einer Friedensforschung im wirklich christlichen Sinne: Überwindung von Haß und Unfrieden im eigenen Leben und weltweit, indem aus dem Streit der Religionen, Weltanschauungen und Meinungen heraus die Mitte ent- deckt wird. Der von Philipp dabei entwickelte Denkansatz, das Trinitarische Ganzheitsdenken, ist methodische Grundlage für diesen Weg. Überzeugt von der Wichtigkeit dieses Ansatzes für die heutige Zeit, gründete eine Gruppe von Schulabgängern die Wolfgang-Philipp-Gesellschaft, mit dem Ziel, diesen Ansatz weiterzuentwickeln und zu verbreiten.