Grundsätze

Wir helfen Menschen, in einer Welt mit unübersehbar vielen Meinungen, Ideologien und Heilslehren Maßstäbe für ihr Leben und ihr gesellschaftliches Handeln zu finden und von religiösen, politischen oder sonstigen ideologischen Verblendungen (s.u.) zu unterscheiden. Vom christlichen Glauben her, aber nicht mit frommen Sprüchen, sondern einem ganz greifbarem Ansatz: dem an den Universitäten Marburg und Frankfurt entwickelten “Trinitarischen Ganzheitsdenken”.

Wie setzen uns ein für die Vielfalt der Völker, Kulturen und Sprachen, der Pflanzen- und Tierwelt. Und wir machen deutlich, was hinter Ideologien, die sich als “menschlich” und “fortschrittlich” tarnen, wirklich steckt. Daß z. B. “multikulturelle Gesellschaft” und das “Eine-Welt-Streben” in Wirklichkeit oft mit der Vernichtung von Völkern und Kulturen einhergeht, die zur guten Schöpfung Gottes gehören.

Wir bringen Menschen und Gruppen verschiedener Meinungen und Lager an einen Tisch. Weg von ideologischen Fronten, Mißverständnis oder Haß und hin zu ausgewogenen, ganzheitlichen Lösung-
en, die die verschiedenen maßgeblichen Gesichtspunkte einschließen und nicht nur einzelne abso-
lutsetzen.

Wir leben als Gemeinschaft von Freunden, mit gemeinsamen Unternehmungen und Aufgaben, gemeinsamer Arbeit und Abenteuer. Offen für Neues, für Weiterkommen im eigenen Leben. Mit dem Grundsatz “offenes Haus” und der Möglichkeit für andere, eine Zeit lang bei uns mitzuleben und mitzuarbeiten.

Wir machen uns selbst und anderen immer wieder klar und erlebbar, daß der in der Bibel bezeugte Gott weder ein süßlicher, “lieber” Gott, noch bloß eine Krücke für Leute ist, die mit ihrem Leben nicht fertigwerden. Sondern ein lebendiger Gott, mit dem jeder Mensch, der nach ihm fragt und ihn kennenlernen will, selbst genauso lebendige Erfahrungen im Alltag machen kann. Ein Gott, mit dem wir ganz greifbar rechnen können. Der sich nicht zurückgezogen hat, sondern handelt – besonders, wenn wir ihn darum bitten.